| Mallorca-Tagebuch 2009 |
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Sonntag, 8. März 2009 - Abschlusstag -Deshalb kpl. Mannschaft gemeinsam auf Abschiedstour Richtung Pollenca. Dem sportlichen Anspruch wurde mit dem Anstieg zur 1. Plattform Richtung Formentor Genüge getan. Nach Fotoshooting gab`s dann nur noch eine lockere Fahrt durch die Gärten zurück. So nach und nach bogen dann die meisten Richtung Hotel zum finalen Kaffee ab. Übrig blieben nur der Fachwart, Stephan und Heidrun -sie konnte den Hals scheinbar nicht voll kriegen! Dabei entwickelte sich noch mal eine letzte 10km-Rennsituation (Heidrun:Respekt !!!). Fazit: ein schönes Trainingslager mit hohem sportlichen Anspruch, angenehmen Wetter und bester Stimmung - alles gut !! Hochachtung vor unseren Mädels Jutta, Heidrun und Ronja die grossartig mitgehalten haben, gleiches gilt auch für den enorm verbesserten Peter. Ein paar Impressionen: Freitag, 6. und Samstag, 7. März 2009So langsam spüren die meisten die Anstrengungen der letzten Woche und die Bereitschaft zu ruhigen Touren wird grösser. Die Truppe teilt sich auf in mehrere Gruppen mit unterschiedlicher "Reisegeschwindigkeit". Allerdings stand bei fast allen am Nachmittag eine grosse Zahl auf dem Tacho! (120-130km) Bei der abendlichen Planung für den nächsten Tag wurde der Begriff "Königsetappe" in den Raum geworfen. Schlagartig war Stille und die Anzahl der potentiellen Interessenten ging drastisch zurück. Am Ende blieben der Fachwart, Stephan und die tapfere Ronja übrig. Dazu gesellte sich noch der allerdings vom Müssiggang der letzten Tage ausgeruhte Detlef. Wir waren flott über Valdemossa-Soler-Bunjola unterwegs und hatten mit über 150km einen so gewollten krönenden Abschluss. Kleine gesundheitliche Probleme beim Fachwart fielen da kaum ins Gewicht, die Truppe lief "rund". Ronja wollte sogar noch was dranhängen.......Veto!! Donnerstag, 5. März 2009Morgens gegen sieben Uhr ging noch sintflutartiger Regen über Alcudia nieder und so mancher ist davon aufgewacht. An Rad fahren dachte zunächst niemand. Gegen neun Uhr war aber längst die Sonne da und nur der starke Wind sah nicht so radfahrfreundlich aus. Egal. Wir haben wieder unsere eigene Gruppe gebildet und sind mit dem Ziel Tankstelle losgefahren. Die Anfahrt nach Caimari über Selva war von starkem Wind geprägt. Ab Caimari ging dann das Bergrennen los: Paul hat mit deutlichem Vorsprung vor Ronja und Peter gewonnen. Der Rest kam mit Minutenabständen hinterher. Nach einem kurzen Abstecher zum Sightseeing am Bergrutsch vor dem Kiosk sind wir über Kloster Lluc und Pollensa Richtung Hotel gefahren. Den geplanten Abstecher nach Formentor haben wir aus Sicherheitsgründen ausgelassen, der Wind hätte uns von der Straße geweht. Alleingang von Jutta und Wolfgang vor dem EndspurtDie letzten Kilometer mussten wir zuerst gegen starken Wind durch die Gärten fahren. Jutta und Wolfgang haben sich dabei aus der Gemeinschaft zurückgezogen und sind alleine weitergefahren. Ab diesem Moment wurde Rennen gefahren. Den finalen Spurt konnte der Fachwart vor Peter für sich entscheiden. Die Bilanz des Tages waren ca. 102 km in ungefähr viereinhalb Stunden. Mittwoch, 4. März 2009Der Tag begann mit Regen. Die geführten Touren mit den Guides wurden kurzerhand abgesagt und wir haben beschlossen, unsere eigene Gruppe zu bilden. Beinahe hätten wir gemeinsam mit Ron, Emu und Thomas fahren müssen, zum Glück wollten die meisten den einsetzenden Regenschauer abwarten - die Cracks nicht. Der Rest der Gruppe ist dann über Sa Pobla Richtung Inland gefahren. Es war eine pausenreiche Tour, weil wir insgesamt dreieinhalb Reifenpannen hatten. Kilometer schafft man dabei nicht viele, stattdessen trainiert man die Oberarmmuskulatur an der Luftpumpe. Trotzdem war es noch eine schöne Tour mit über hundert Kilometern. Dienstag, 3. März 2009 Heute war offizieller Ruhetag, der natürlich nicht zum Rad fahren genutzt wurde. Stattdessen haben wir den Vormittag mit Sommer-Biathlon verbracht. Dabei sind wir eine kurze Strecke gelaufen und haben zunächst zwei Serien stehend geschossen. Danach wurde in umgekehrter Reihenfolge erneut gestartet und liegend geschossen. Obwohl Jutta nach dem stehend schießen ziemlich weit vorne lag, verlor sie ihren schon sicher geglaubten Podestplatz noch an den übermotivierten Fachwart. Er ist zwar weder schnell gelaufen noch hat er gut geschossen, wurde aber von einer Sonderregelung bei der Zeitnahme bevorteilt. Schwäche im Reglement mit Bier geheiltNach langen Diskussionen mit dem Kampfgericht wurde die Kleidungsordnung überprüft. Nicht zugelassene Kompressionsstrümpfe hätten beinahe zur Disqualifikation geführt. Nach der Devise "Gnade vor Recht", die speziell bei Seniorensportlern oft angewendet wird, wurde das Ergebnis anerkannt und mit einer Runde Bier gefeiert. Montag, 2. März 2009Diesmal sind wir wieder mit einer geführten Gruppe gefahren. Das Ziel war Orient mit Anfahrt über Bunyola. Wir sind auf dem Hinweg fast ausschließlich Radwege gefahren und haben Sonnenschein und flache Strecke sehr genossen. Die Fahrt über den Orient ist ja bekanntermaßen eine wunderschöne Panaoramastrecke und wir haben sie gemeinschaftlich bewältigt. Der Fachwart und Detlef hatten für diesen Tag Waffenstillstand verabredet und sind einträchtig gemeinsam oben angekommen. Ronja vom Fachwart zu Umweg gezwungenIn Caimari musste die arme Ronja dann noch den Fachwart über den Umweg Tankstelle und Kloster Lluc nach Hause begleiten. Dieser kleine Abstecher war den meisten anderen aus rein sportlichen Gründen nicht mehr möglich. Sonntag, 1. März 2009Eine fast vollständige Gruppe aus RSG-Fahrern hat sich um zehn nach Randa aufgemacht. Da der Wetterwart mal wieder für schönes Wetter gesorgt hatte, konnten wir (fast) ohne Regen über Algaida nach Randa fahren. Die meisten sind dann auch zum Kloster hoch, einige wenige nur ran da. Der Rückweg von dort war wie gewohnt schnell und harmonisch - mit Rückenwind auch keine Kunst. Samstag, 28. Februar 2009Heute wurde es ernst. Nachdem kleinere Einstellarbeiten an den Rädern abgeschlossen waren, starteten um 10:00 Uhr die verschiedenen Gruppen. Obwohl das Wetter nicht ganz so schön war wie gestern, haben wir doch eine schöne Ausfahrt gemacht. Am Ende standen für Jochen 60km, für die Tourenfahre um Jutta 80km und für die Racer - angeführt vom Fachwart - satte 120km auf der Uhr. Allerdings braucht er morgen seinen ersten Ruhetag. Das passt ganz gut, weil morgen mit Randa der erste kleinere Berg auf dem Plan steht. Wir lassen uns überraschen und trinken jetzt ein Glas Wasser zum Abschluss. Der Fachwart besucht die drei anderen RSGler zum Bier trinken (Ron, Emu und Thomas) im Nachbarhotel. Freitag, 27. Februar 2009Es war wie immer: Treffen mitten in der Nacht, die Fahrt im Konvoi nach Paderborn und ein sehr früher Flug. Als Belohnung waren wir gegen 08:00 Uhr bereits auf Mallorca. Leider mussten wir dann eine Viertelstunde im Flugzeug warten, weil es keine Leiter zum Aussteigen gab. Außerdem war es so früh am Morgen noch sehr kalt und ein wenig neblig. Machte aber nichts, wir mussten auch noch eine halbe Stunde aufs Gepäck warten und der Bus hatte größere Bremsprobleme. Wir hatten uns schon darauf vorbereitet, den Rest des Weges mit dem Rad zurückzulegen Ab dann war alles schön: wir haben Zimmer zur Sonnenseite und haben unsere erste Ausfahrt bei sehr sonnigen siebzehn Grad hinter uns gebracht. Zum Abschluss gabs dann ein paar Cafe con leche auf der Sonnenseite des Lebens. Es war wunderschön Mittwoch, 25. Februar 2009 Damit jeder weiß, was uns erwartet, hier noch mal ein paar schöne Fotos aus 2007. Dienstag, 24. Februar 2009Die Vorbereitungen für die Abreise in der Nacht zum Freitag gehen in die entscheidende Phase. Nachdem die letzten Mitfahrer sich mit einem Transportkarton versorgt haben, können die Fahrgemeinschaften organisiert werden. Heute wurden auch die letzten Bestellungen für neue Vereinskleidung ausgeliefert. Der Trikotshop ist nun bis Mitte März geschlossen. Das Wetter auf Mallorca wird uns bei der Ankunft mit 17°C begrüßen
Sonntag, 15. Februar 2009Draußen ist es winterlich mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem unangenehmen Wind. Aber die Sonne scheint
Das Bild zeigt die Vorhersage für unsere ersten Tage auf Mallorca vom 15. Februar. Ein paar Grad wärmer könnte es schon noch werden. Also Wetterwart, streng dich an. |




und es sind nicht mehr ganz zwei Wochen bis zur Abreise. Um auf die langen Trainingseinheiten auf Mallorca vorbereitet zu sein, war an diesem Wochenende eine gute Gelegenheit, lange Grundlageneinheiten zu absolvieren. Es sollen tatsächlich Fahrer der RSG auf der Straße gesehen worden sein, die den Winter bisher hauptsächlich auf dem Spinningrad verbracht haben. 